Medien Identität Sozialisation


Medienpass NRW von Mareile Meyer

Die heutige Medienwelt hat sich schnell und nachhaltig entwickelt, somit wachsen Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich mit Internet und Fernsehen auf. Sie sammeln schon im Kindergartenalter viele Erfahrungen mit den Medien. Die elektronischen Medien, wie zum Beispiel Computer oder Fernsehen, bieten Chancen, jedoch bergen sie auch Risiken. Die Förderung der Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen ist daher ein wichtiger Bestandteil in der heutigen Erziehung und Bildung. Kinder und Jugendliche sollen dazu befähigt werden eigenverantwortlich und selbstständig mit der Medienvielfalt sicher umgehen können. Im Sommer 2011 haben die Landesregierung, Landesanstalt für Medien Nordrhein- Westfahlen und die Medienberatung NRW in einer Onlinekonsultation Personen mit Interesse dazu eingeladen an der Konzeption des "Medienpasses" mitzuwirken. Alle Ideen wurden ausgewertet und sind in das Konzept eingeflossen. Von Februar bis Mai 2012 wurde der "Medienpass" an 68 Grundschulen in Nortrhein- Westfahlen erprobt und ab dem neuen Schuljahr 2012 wird der "Medienpass" als Bildungsangebot für alle Schule angeboten. Das Ziel der Intitiative "Medienpass NRW" ist es Kinder und Jugendliche für das Thema Medienkompetenz zu begeistern und Lehrer und Lehrerinnen bei der Vermittlung zu unterstützen. Die Initiative stärkt den Austausch zwischen Schule, Eltern und Jugendarbeit mit Hilfe von drei Bausteinen, zum Einen informieren sie über den Kompetenzrahmen, welcher den Erziehenden und Lehrenden Orientierung gibt, über welche Fähigkeiten Kinder und Jugendliche verfügen sollten. Der Kompetenzrahmen ist in verschiedene Altersklassen eingeteilt, wie zum Beispiel Kinder im Elementarbereich oder Jugendliche in der Sekundarstufe I (7. bis 10. Klasse). Des Weiteren gibt es den Lehrplankompass, welcher aufzeigt, wo und wie die Anforderungen des Konzeptrahmens in den Unterricht integriert werden können. Der dritte Baustein, der eigentliche "Medienpass", dokumentiert das Kompetenzniveau der Schülerinnen und Schüler und regt zur weiteren Beschäftigung mit Medien an.

Meiner Meinung nach ist es gut, dass es so etwas wie den "Medienpass" gibt, denn Medien haben nicht nur einen positiven Effekt, sondern auch negative. Oft gucken die Kinder und Jugendlichen im Fernsehen nicht altersgerechte Sendungen oder sind im Internet bei sozialen Netzwerken angemeldet oder auf anderen Chatseiten, wo die Eltern keine Kontrolle mehr darüber haben, mit wem genau die Kinder und Jugendlichen chatten. Ich denke ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Medienkompetenz im Unterricht geschult wird, da dieses nicht unbedingt immer auch im Elternhaus der Kinder und Jugendlichen stattfindet. Zusammenfassend kann ich sagen, dass der "Medienpass" positiv ist und deutschlandweit angeboten werden sollte.

http://www.medienpass.nrw.de/?q=de/inhalt/medienpass-nrw

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