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Fassen Sie die wichtigsten Ergebnisse der EU-Kids-Online-Studie (Juni 2012) zum Thema „Negative Online-Erfahrungen von Kindern“ zusammen und verdichten Sie sie zu Thesen für einen Elternabend. http://www.hans-bredow-institut.de/de/pressemitteilung/aktive-auseinandersetzung-statt-verbote-wie-eltern-ihre-kinder-vor-negativen-online

Die Kernaussage der „EU-Kids-Online-Studie“ zum Thema „Negative Online-Erfahrungen von Kindern“ ist, dass Eltern sich aktiv mit der Internetnutzung ihrer Kinder auseinander setzen sollten. Dabei sei es wichtig über die Erfahrungen, die die Kinder im Internet machen zu sprechen und die Kinder dabei aktiv zu begleiten.

Eltern sollten ihre Kinder im Internet begleiten und ihnen zur Verfügung stehen, wenn Fragen auftreten oder die Kinder negative Erfahrungen machen. Dies sei, laut der Studie, sinnvoller als den Kindern das Internet zu verbieten oder einzuschränken. Denn Internetseiten zu sperren und gewisse Funktionen einzuschränken oder ganz zu verbieten, sei zwar erst einmal sinnvoll und scheint wirksam zu sein, jedoch würden die Kinder dabei in ihrer Internetnutzung stark eingeschränkt. So könnte ihnen der Spaß aber auch der Lerneffekt im Internet verloren gehen. Denn das Internet sei heut zu Tage wichtig für Bildung und Kommunikation, schränke man dies ein, so könnten Kinder nicht mehr aus den Vollen schöpfen.

Besser sei es die Internetrisiken durch Kommunikation zu minimieren und den Kindern so eine Internetkompetenz zu vermitteln. So könnten Kinder sich sicher im Internet bewegen. Wichtig sei es auch den Kindern Vertrauen entgegen zu bringen und Interesse zu zeigen. Und mache das Kind dann doch mal eine negative Erfahrung, sei es wichtig in der Nähe zu sein und für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Laut der Studie wünschen sich auch die Kinder, dass ihre Eltern Interesse zeigen und wissen, was sie im Internet tuen. Trotzdem gebe es noch desinteressierte Eltern, diese sollten von der Politik über die Risiken im Internet aufgeklärt werden und vermittelt bekommen, wie man seinen Kindern einen sicheren Umgang mit dem Internet vermittelt.

Der Umgang mit dem Internet sei von Land zu Land verschieden, so schränkten die Eltern in der Türkei den Umgang mit dem Internet stark ein und sperrten einige Seiten für ihre Kinder, so die Studie. In skandinavischen Ländern dagegen, wäre der Umgang offen und kommunikativ. In Deutschland dagegen existierten beide Formen des Umgangs. Dieser sei sowohl einschränkend als auch aktiv.

Insgesamt sollte man auf seine Kinder achten und hin und wieder mal schauen, was sie im Internet machen. Über Gespräche sollte man seine Kinder aufklären und somit die Risiken im Internet minimieren, ohne den Spaß und den Nutzen des Internets einzuschränken.

Mögliche Thesen für einen Elternabend:

- Sprechen Sie mit Ihren Kindern - Einschränkungen der Internetseiten schränken auch das

  Lernverhalten ihrer Kinder ein

- Das Internet birgt Gefahren- klären sie ihre Kinder auf! - Gespräche helfen im Internet - Seien sie da wenn ihr Kind sie braucht! - Nur durch Kommunikation, lernt ihr Kind - Internetkompetenz ist wichtig- vermitteln Sie sie!

Quelle: http://www.hans-bredow-institut.de/de/pressemitteilung/aktive-auseinandersetzung-statt-verbote-wie-eltern-ihre-kinder-vor-negativen-online

Bearbeitet von:

Verena Kristin Koch

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