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Historie von SelbstprSentation.FassadeUndRolle

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Die folgenden unterlegten Ausführungen sind aus Wikipedia übernommen worden --> [[http://de.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman|Goffman bei Wikipedia:]]

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'''Fassade''' \\
Hier unterscheidet Goffman das Bühnenbild (die szenischen Komponenten wie das Möbelstücke, Dekorationselemente,
Versatzstücke, die ganze räumliche Anordnung umfaßt
- die Requisiten und Kulissen für menschliches Handeln, das sich vor, zwischen und auf ihnen abspielt) von der "persönlichen Fassade" (Amtsabzeichen, Rangmerkmake, Kleidung, Geschlecht, Altern, Rasse, Größe, physische Erscheinung, Haltung, Sprechweise, Gesichtsausdruck und Gestik (25). Die Persönliche Fassade wiederum unterscheidet er in Erscheiung und Verhalten. Erscheinung sind die Zeichen, die das Publikum über den Sozialen Status des Darstellers informieren. 

Verhalten "sind die Teile der persönlichen Fassade, die dazu dienen uns die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Interaktion zu spielen beabsichtigt. So kann hochmütiges, aggressives Verhalten den Eindruck erwecken, der Darsteller wolle die mündliche Interaktion in Gang setzen und ihren Verlauf beeinflussen. Bescheidenes und auf Verteidigung eingestelltes Verhalten hingegen kann den Eindruck erwecken, der arsteller sei bereit, sich der Führung anderer unterzuordnen, oder er könne wenigstens dazu veranlaßt
werden." (Gofman:2003, S. 25)

'''Rolle'''\\
"Das vorherbestimmte Handlungsmuster, das sich während einer Darstellung entfaltet und auch bei anderen Gelegenheiten vorgeführt oder durchgespielt werden kann, können wir Rolle nennen." (alles vgl. Goffman:2008, Seite 18, Anmerk.d.Verfass.)
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Goffman betont nun, dass wir uns von Interktionspartner zu Interaktionspartner nicht immer wieder auf neue Formen der Präsentation einstellen müssen, sondern ein Erwartungsmuster bereithalten können, mit denen wir unseren Partnern in ihren Rollen begegnen können. Wir erkennen unschwer (im eigenen Beispiel den Taxifahrer als Taxifahrer) und halten ein Muster bereit, wie wir ihm begegnen. Solche komplexen Interaktionsmuster, die auf einer Rolle basieren, nennt die Psychologie Skripte. Skripte haben für den Erwerb von Rollenhandeln bei Kindern (Rollenspiele) eine zentrale Bedeutung.

'''Zusammenfassung'''
Goffmans Verdienst im Rahmen unserer Fragestellung nach medialen Identitäten liegt darin, das Augenmerk auf den Aspekt der Selbstpräsentation gelegt zu haben. In der Face-to-Face-Interaktion benutzen wir eine Fülle von Zeichen, absichtsvoll oder unbeabsichtigt, um den sozialen Status, die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, unsere augenblickliche Verfassung mitzuteilen. Diese Inszenierung ist teilweise bewußt, teilweise unbewußt. Ein hundertprozentiges Aufgehen in der Präsentation wäre naiv, eine hundertprozentige absichtsvolle Inszenierung ohne jeden Glauben an die eigene Inszenierung wäre zynisch.

In der computervermittelten Kommunikation im Internet nun  ist es notwendig, diese sozialen Zeichen in explizite Zeichen zu verwandeln. Hierfür werden wir uns die Begriffe Rolle, Skript, Bühne unutze machen. 

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''Einen vertiefenden Text finden Sie unter xy''
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