Medien Identität Sozialisation


Historie von SelbstprSentation.Goffman

Einfache Korrekturen ausblenden - Änderungen im Wiki Quelltext

17.03.2008 17:42 Uhr von 89.57.227.169 -
Zeilen 1-14 bearbeitet:

Goffman war einer der wichtigsten Soziologen, der dem Begriff der Selbstpräsentation große Aufmerksamkeit widmete und die Selbstpräsentation systematisch untersuchte.

In seinem Buch "Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag" hat er seine theorie der Selbstdarstellung ausgearbeitet.

Neuere Forschungen, in der Psychologie auch unter dem Begriff "Impression Management" bekannt, basieren auf Goffmans Überlegungen.

»Interaktion« definiert Goffman als unmittelbare Interaktion "der wechselseitige Einfluß von Individuen untereinander auf ihre Handlungen während ihrer unmittelbaren physischen Anwesenheit definiert werden. (...) Eine »Darstellung« (performance) kann als die Gesamttätigkeit eines bestimmten Teilnehmers an einer bestimmten Situation definiert werden, die dazu dient, die anderen Teilnehmer in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Wenn wir einen bestimmten Teilnehmer und seine Darstellung als Ausgangspunkt nehmen, können wir diejenigen, die die anderen Darstellungen beisteuern, als Publikum, Zuschauer oder Partner bezeichnen.

geändert zu:

Wir alle spielen Theater

Erving Goffman war einer der wichtigsten Soziologen, der dem Begriff der Selbstpräsentation große Aufmerksamkeit widmete und die Selbstpräsentation systematisch untersuchte. In seinem Buch "Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag" hat er seine Theorie der Selbstdarstellung ausgearbeitet.

Neuere Forschungen, in der Psychologie auch unter dem Begriff "Impression Management" bekannt, basieren auf Goffmans Überlegungen. Generell gehen die Überlegungen davon aus, dass jeder durch die Art und Weise wie er sich präsentiert/darstellt versucht, die anderen Menschen positiv für sich einzunehmen und zu beeinflussen. Um zu verstehen, was Goffman jeweils unter bestimmten Begrifflichkeiten versteht, seien hier einige vorgestellt:

Interaktion definiert Goffman als unmittelbare Interaktion "der wechselseitige Einfluß von Individuen untereinander auf ihre Handlungen während ihrer unmittelbaren physischen Anwesenheit definiert werden.

 

Darstellung (performance) kann als die Gesamttätigkeit eines bestimmten Teilnehmers an einer bestimmten Situation definiert werden, die dazu dient, die anderen Teilnehmer in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Wenn wir einen bestimmten Teilnehmer und seine Darstellung als Ausgangspunkt nehmen, können wir diejenigen, die die anderen Darstellungen beisteuern, als Publikum, Zuschauer oder Partner bezeichnen.

Zeilen 12-96 bearbeitet:

Darstellung entfaltet und auch bei anderen Gelegenheiten vorgeführt oder durchgespielt werden kann, können wir »Rolle« (part) nennen" (S. 18)

Goffman bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman

 Grundannahme [Bearbeiten]

Nach Goffman versucht man also in Interaktionen ein gewisses Bild von sich zu vermitteln, da man weiß, dass man beobachtet wird. Indem er diesen Gedanken fortführt, kommt er zum Schluss, dass alle Menschen prinzipiell immer Theater spielen und sich eine Fassade schaffen, "ein standardisiertes Ausdrucksrepertoire mit Bühnenbild und Requisiten." Goffman sagt: "Wenn ein Darsteller eine etablierte soziale Rolle übernimmt (z.B. Kellner), wird er feststellen, dass es bereits eine bestimmte Fassade für diese Rolle gibt."

Das Theater wird also als Modell für die soziale Welt benutzt.

Dennoch macht Goffman wichtige Unterschiede zwischen der Theater- und der Alltagswelt aus:

    * die Realitätsebene des Theaters ist fiktional
    * im Theater agieren in der Regel mindestens zwei Darsteller, die voreinander ihre Rollen verkörpern; sowie das Publikum
    * im Alltagsleben auf zwei Positionen reduziert; ein reines Publikum gibt es nicht, da auch jeder Zuschauer potentiell immer eine Rolle verkörpert

Darstellungsakt [Bearbeiten]

    * Bühne
    * Darsteller, welcher im Rahmen einer bestimmten Rollenvorgabe agiert (z.B. Student, Lehrer, Streber, Klassenclown, ... )
    * Zuschauer

In der realen Welt ist ein ständiger Wechsel zwischen Darsteller und Publikum möglich. Man kann als "Zuschauer" jederzeit in das Geschehen "hineingezogen" werden.

Beispiel: Die Situation in einer typischen Vorlesung verdeutlicht dies: Scheinbar ist der Professor der Darsteller und die Studenten bilden das Publikum. Tatsächlich sind die Studenten aber Darsteller in der Rolle des [individuell ausgeprägten] Studenten, was nur deutlicher hervortritt, wenn sich nun z.B. ein Student meldet und eine Zwischenfrage stellt.

Impression Management [Bearbeiten]

Dieses Theaterspielen beschreibt Goffman als impression management. Die englischsprachige Wikipedia definiert impression management wie folgt:

    "Impression management (IM) is the goal-directed conscious or unconscious attempt to influence the perceptions of other people about a person, object or event by regulating and controlling information in social interaction.

[http://en.wikipedia.org/wiki/Impression_management]

IM ist also der Ausdruck, den man sich selbst gibt. Dazu zählt die Verwendung besonderer Zeichen ("regulating and controlling information"), die man gesteuert einsetzt (z.B. Sprache, Mimik, Gestik)

Darartige Darstellungen benötigen, um überzeugend zu sein, den Glauben an die eigene Rolle. Der einzelne bewegt sich in seiner Darstellung also im Spannungsfeld dazwischen, von seinem Spiel selbst vollständig überzeugt und damit selbst getäuscht sein oder um die Darstellung zu wissen, es absichtsvoll als Darstellung zu inszenieren und dem Spiel nach Goffman zynisch gegenüber stehen. In der Regel akzeptieren wir die Selbstdarstellungen unserer Kommunikationspartner, ansonsten haben wir es mit einer zynischen Form der Darstellung zu tun. (S. 22f.)

'''Fassade. Unter Fassade versteht G. das standardisierte Ausdrucksrepertoire, das der einzelne im Lauf seiner Vorstellung bewußt oder unbewußt anwendet. (S. 23) Hier unterscheidet Goffman das Bühnenbild (die szenischen Komponenten wie das Möbelstücke, Dekorationselemente, Versatzstücke, die ganze räumliche Anordnung umfaßt - die Requisiten und Kulissen für menschliches Handeln, das sich vor, zwischen und auf ihnen abspielt) von der "persönlichen Fassade" (Amtsabzeichen, Rangmerkmake, Kleidung, Geschlecht, Altern, Rasse, Größe, physische Erscheinung, Haltung, Sprechweise, Gesichtsausdruck und Gestik (25). Die Persönliche Fassade wiederum unterscheidet er in Erscheiung und Verhalten. Erscheinung sind die Zeichen, die das Publikum über den Sozialen Status des Darstellers informieren. Verhalten

"sind die Teile der persönlichen Fassade, die daztu dienen uns die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Interaktion zu spielen beabsichtigt. So kann hochmütiges, aggressives Verhalten den Eindruck erwecken, der Darsteller wolle die mündliche Interaktion in Gang setzen und ihren Verlauf beeinflussen. Bescheidenes und auf Verteidigung eingestelltes Verhalten hingegen kann den Eindruck erwecken, der arsteller sei bereit, sich der Führung anderer unterzuordnen, oder er könne wenigstens dazu veranlaßt werden." (S. 25)

...

Rolle definieren.

Goffman betont nun, dass wir uns von Interktionspartner zu Interaktionspartner nicht immer wieder auf neue Formen der Präsentation einstellen müssen, sondern ein Erwartungsmuster bereithalten können, mit denen wir unseren Partnern in ihren Rollen begegnen können. Wir erkennen unschwer (im eigenen Beispiel den Taxifahrer als Taxifahrer und halten ein Muster bereit, wie wir ihm begegnen. Solche komplexen Interaktionsmuster, die auf einer Rolle basieren, nennt die Psychologie Skripte. Skripte haben für den Erwerb von Rollenhandeln bei Kindern (Rollesnspiele) eine zentrale Bedeutung. (vgl. http://www.ikud.de/iikdiaps9-96.htm)

Skript noch erläutern

Schema noch erläutern

Goofman: was wurde weiter aus der Rollentheorie?

bei wikipedia

Impression Management: Skript aus Frindte

Link zu Fritz, wie virtuelle Welten wirken

http://www.bpb.de/themen/OI6VDV,3,0,Wie_virtuelle_Welten_wirken.html

Zusammenfassung Goffmans Verdienst im Rahmen unserer Fragestellung nach medialen Identitäten liegt darin, das Augenmerk auf den Aspekt der Selbstpräsentation gelegt zu haben. In der Face-to-Face-Interaktion benutzen wir eine Fülle von Zeichen, absichtsvoll oder unbeabsichtigt, um den sozialen Status, die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, unsere augenblickliche Verfassung mitzuteilen. Diese Inszenierung ist teilweise bewußt, teilweise unbewußt. Ein hundertprozentiges Aufgehen in der Präsentation wäre naiv, eine hundertprozentige absichtsvolle Inszenierung ohne jeden Glauben an die eigene Inszenierung wäre zynisch.

In der computervermittelten Kommunikation im Internet nun ist es notwendig, diese sozialen Zeichen in explizite Zeichen zu verwandeln. Hierfür werden wir uns die Begriffe rolle, Skript, Bühne, ... zunutze machen.

...

geändert zu:

Darstellung entfaltet und auch bei anderen Gelegenheiten vorgeführt oder durchgespielt werden kann, können wir Rolle nennen" (alles vgl. Goffman:2008, Seite18) --> Interaktion und Darstellung

20.11.2007 11:11 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 85-90 hinzugefügt:

Goofman: was wurde weiter aus der Rollentheorie?

bei wikipedia

Impression Management: Skript aus Frindte

Zeilen 95-96 bearbeitet:

'''Zusammenfassung

geändert zu:

Zusammenfassung Goffmans Verdienst im Rahmen unserer Fragestellung nach medialen Identitäten liegt darin, das Augenmerk auf den Aspekt der Selbstpräsentation gelegt zu haben. In der Face-to-Face-Interaktion benutzen wir eine Fülle von Zeichen, absichtsvoll oder unbeabsichtigt, um den sozialen Status, die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, unsere augenblickliche Verfassung mitzuteilen. Diese Inszenierung ist teilweise bewußt, teilweise unbewußt. Ein hundertprozentiges Aufgehen in der Präsentation wäre naiv, eine hundertprozentige absichtsvolle Inszenierung ohne jeden Glauben an die eigene Inszenierung wäre zynisch.

In der computervermittelten Kommunikation im Internet nun ist es notwendig, diese sozialen Zeichen in explizite Zeichen zu verwandeln. Hierfür werden wir uns die Begriffe rolle, Skript, Bühne, ... zunutze machen.

20.11.2007 11:00 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 76-91 hinzugefügt:

Rolle definieren.

Goffman betont nun, dass wir uns von Interktionspartner zu Interaktionspartner nicht immer wieder auf neue Formen der Präsentation einstellen müssen, sondern ein Erwartungsmuster bereithalten können, mit denen wir unseren Partnern in ihren Rollen begegnen können. Wir erkennen unschwer (im eigenen Beispiel den Taxifahrer als Taxifahrer und halten ein Muster bereit, wie wir ihm begegnen. Solche komplexen Interaktionsmuster, die auf einer Rolle basieren, nennt die Psychologie Skripte. Skripte haben für den Erwerb von Rollenhandeln bei Kindern (Rollesnspiele) eine zentrale Bedeutung. (vgl. http://www.ikud.de/iikdiaps9-96.htm)

Skript noch erläutern

Schema noch erläutern

Link zu Fritz, wie virtuelle Welten wirken

http://www.bpb.de/themen/OI6VDV,3,0,Wie_virtuelle_Welten_wirken.html

'''Zusammenfassung

...

20.11.2007 10:49 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 64-75 bearbeitet:

vor, zwischen und auf ihnen abspielt) von der "persönlichen Fassade" (Amtsabzeichen, Rangmerkmake, Kleidung, Geschlecht, Altern, Rasse, Größe, physische Erscheinung, Haltung, Sprechweise, Gesichtsausdruck und Gestik (25). Die Persönliche Fassade wiederum unterscheidet er in Erscheiung und Verhalten. Erscheinung sind die Zeichen, die das Publikum über den Sozialen Status des Darstellers informieren. Verhalten "sind die Teile der persönlichen Fassade, die daztu dienen uns die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Interaktion zu spielen beabsichtigt.

geändert zu:

vor, zwischen und auf ihnen abspielt) von der "persönlichen Fassade" (Amtsabzeichen, Rangmerkmake, Kleidung, Geschlecht, Altern, Rasse, Größe, physische Erscheinung, Haltung, Sprechweise, Gesichtsausdruck und Gestik (25). Die Persönliche Fassade wiederum unterscheidet er in Erscheiung und Verhalten. Erscheinung sind die Zeichen, die das Publikum über den Sozialen Status des Darstellers informieren. Verhalten

"sind die Teile der persönlichen Fassade, die daztu dienen uns die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Interaktion zu spielen beabsichtigt. So kann hochmütiges, aggressives Verhalten den Eindruck erwecken, der Darsteller wolle die mündliche Interaktion in Gang setzen und ihren Verlauf beeinflussen. Bescheidenes und auf Verteidigung eingestelltes Verhalten hingegen kann den Eindruck erwecken, der arsteller sei bereit, sich der Führung anderer unterzuordnen, oder er könne wenigstens dazu veranlaßt werden." (S. 25)

...

20.11.2007 10:47 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 58-64 hinzugefügt:

Darartige Darstellungen benötigen, um überzeugend zu sein, den Glauben an die eigene Rolle. Der einzelne bewegt sich in seiner Darstellung also im Spannungsfeld dazwischen, von seinem Spiel selbst vollständig überzeugt und damit selbst getäuscht sein oder um die Darstellung zu wissen, es absichtsvoll als Darstellung zu inszenieren und dem Spiel nach Goffman zynisch gegenüber stehen. In der Regel akzeptieren wir die Selbstdarstellungen unserer Kommunikationspartner, ansonsten haben wir es mit einer zynischen Form der Darstellung zu tun. (S. 22f.)

'''Fassade. Unter Fassade versteht G. das standardisierte Ausdrucksrepertoire, das der einzelne im Lauf seiner Vorstellung bewußt oder unbewußt anwendet. (S. 23) Hier unterscheidet Goffman das Bühnenbild (die szenischen Komponenten wie das Möbelstücke, Dekorationselemente, Versatzstücke, die ganze räumliche Anordnung umfaßt - die Requisiten und Kulissen für menschliches Handeln, das sich vor, zwischen und auf ihnen abspielt) von der "persönlichen Fassade" (Amtsabzeichen, Rangmerkmake, Kleidung, Geschlecht, Altern, Rasse, Größe, physische Erscheinung, Haltung, Sprechweise, Gesichtsausdruck und Gestik (25). Die Persönliche Fassade wiederum unterscheidet er in Erscheiung und Verhalten. Erscheinung sind die Zeichen, die das Publikum über den Sozialen Status des Darstellers informieren. Verhalten "sind die Teile der persönlichen Fassade, die daztu dienen uns die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Interaktion zu spielen beabsichtigt.

20.11.2007 10:36 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 7-20 hinzugefügt:

»Interaktion« definiert Goffman als unmittelbare Interaktion "der wechselseitige Einfluß von Individuen untereinander auf ihre Handlungen während ihrer unmittelbaren physischen Anwesenheit definiert werden. (...) Eine »Darstellung« (performance) kann als die Gesamttätigkeit eines bestimmten Teilnehmers an einer bestimmten Situation definiert werden, die dazu dient, die anderen Teilnehmer in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Wenn wir einen bestimmten Teilnehmer und seine Darstellung als Ausgangspunkt nehmen, können wir diejenigen, die die anderen Darstellungen beisteuern, als Publikum, Zuschauer oder Partner bezeichnen.

Das vorherbestimmte Handlungsmuster, das sich während einer Darstellung entfaltet und auch bei anderen Gelegenheiten vorgeführt oder durchgespielt werden kann, können wir »Rolle« (part) nennen" (S. 18)

Zeilen 23-24 bearbeitet:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
geändert zu:
20.11.2007 10:29 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 9-10 bearbeitet:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
geändert zu:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
20.11.2007 10:29 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 9-10 bearbeitet:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
geändert zu:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
20.11.2007 10:28 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 9-10 bearbeitet:

>>bgcolor=#aaaaaa>>Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)

geändert zu:
Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)
20.11.2007 10:28 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 9-10 bearbeitet:

Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)

geändert zu:

>>bgcolor=#aaaaaa>>Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)

Zeilen 42-43 bearbeitet:
geändert zu:
20.11.2007 10:26 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 7-43 hinzugefügt:

Goffman bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman

Goffman defininiert Interaktion als eine "wechselseitige Handlungsbeeinflussung, die Individuen aufeinander ausüben, wenn sie füreinander [Anm.: also in einer Face-to-face-Situation] anwesend sind". (wikipedia)

 Grundannahme [Bearbeiten]

Nach Goffman versucht man also in Interaktionen ein gewisses Bild von sich zu vermitteln, da man weiß, dass man beobachtet wird. Indem er diesen Gedanken fortführt, kommt er zum Schluss, dass alle Menschen prinzipiell immer Theater spielen und sich eine Fassade schaffen, "ein standardisiertes Ausdrucksrepertoire mit Bühnenbild und Requisiten." Goffman sagt: "Wenn ein Darsteller eine etablierte soziale Rolle übernimmt (z.B. Kellner), wird er feststellen, dass es bereits eine bestimmte Fassade für diese Rolle gibt."

Das Theater wird also als Modell für die soziale Welt benutzt.

Dennoch macht Goffman wichtige Unterschiede zwischen der Theater- und der Alltagswelt aus:

    * die Realitätsebene des Theaters ist fiktional
    * im Theater agieren in der Regel mindestens zwei Darsteller, die voreinander ihre Rollen verkörpern; sowie das Publikum
    * im Alltagsleben auf zwei Positionen reduziert; ein reines Publikum gibt es nicht, da auch jeder Zuschauer potentiell immer eine Rolle verkörpert

Darstellungsakt [Bearbeiten]

    * Bühne
    * Darsteller, welcher im Rahmen einer bestimmten Rollenvorgabe agiert (z.B. Student, Lehrer, Streber, Klassenclown, ... )
    * Zuschauer

In der realen Welt ist ein ständiger Wechsel zwischen Darsteller und Publikum möglich. Man kann als "Zuschauer" jederzeit in das Geschehen "hineingezogen" werden.

Beispiel: Die Situation in einer typischen Vorlesung verdeutlicht dies: Scheinbar ist der Professor der Darsteller und die Studenten bilden das Publikum. Tatsächlich sind die Studenten aber Darsteller in der Rolle des [individuell ausgeprägten] Studenten, was nur deutlicher hervortritt, wenn sich nun z.B. ein Student meldet und eine Zwischenfrage stellt.

Impression Management [Bearbeiten]

Dieses Theaterspielen beschreibt Goffman als impression management. Die englischsprachige Wikipedia definiert impression management wie folgt:

    "Impression management (IM) is the goal-directed conscious or unconscious attempt to influence the perceptions of other people about a person, object or event by regulating and controlling information in social interaction.

[http://en.wikipedia.org/wiki/Impression_management]

IM ist also der Ausdruck, den man sich selbst gibt. Dazu zählt die Verwendung besonderer Zeichen ("regulating and controlling information"), die man gesteuert einsetzt (z.B. Sprache, Mimik, Gestik)

20.11.2007 10:23 Uhr von 89.57.226.239 -
Zeilen 1-6 hinzugefügt:

Goffman war einer der wichtigsten Soziologen, der dem Begriff der Selbstpräsentation große Aufmerksamkeit widmete und die Selbstpräsentation systematisch untersuchte.

In seinem Buch "Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag" hat er seine theorie der Selbstdarstellung ausgearbeitet.

Neuere Forschungen, in der Psychologie auch unter dem Begriff "Impression Management" bekannt, basieren auf Goffmans Überlegungen.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 17.03.2008 17:42 Uhr