Onlinevideo


Digicam - Video ohne Bandsalat


Digitale Videokamera / Quelle: Kirf

Als digitaler Camcorder werden Geräte bezeichnet, die Video digital auf einem elektronischen Speichermedium (Chip) aufzeichnen. Damit grenzen sie sich von anderen Camcordern ab, die zwar ebenfalls digital aufzeichnen, aber magnetische oder optische Speichermedien verwenden (wie MiniDV oder DVD-Camcorder).

Digicams haben damit den Vorteil auf aufwendige Feinmechaniken und bewegende Teile verzichten zu können (außer in der Optik für Zoom und Fokus) und können daher noch kleiner gebaut werden. Sie sind auch unempfindlicher in der Handhabung - so sollten z.B. DVD-Recorder tunlichst nicht während der Aufzeichnung erschüttert werden, da sonst der Laserstrahl aus der Bahn geworfen werden kann...

Ein weiterer Vorteil der Speicherung auf Chipkarten: Die Daten lassen sich innerhalb kurzer Zeit auf einen PC zur Weiterbearbeitung und Sicherung kopieren.

Fatal können dagegen elektronische Fehler in den Aufzeichnungsmedien sein: Während bei Magnetbändern bei unvorsichtiger Handhabung (Fingerabdruck auf Band) oder einem Laufwerksfehler (Bandsalat) die Aufnahmen stellenweise unbrauchbar werden können (bei DVDs durch Kratzer), so genügt bei Speicherkarten eine elektrostatische Entladung oder ein Entfernen aus dem Laufwerk während des Zugriffs, dass im schlimmsten Fall alle Aufzeichnungen unrettbar verloren sind.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 03.07.2008 10:38 Uhr