Onlinevideo


Webcam


PC-Webcam / Quelle: Kirf

Die "Netzkamera" ist eine besondere Form der Videokamera. Sie dient bevorzugt zur direkten Online-Videokommunikation (Videochat, Videokonferenz).

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus (Standard-Webcam):

  • Klein, zumeist mit Befestigungsmöglichkeit an einem Monitor
  • Reine Kamera, keine eingebaute Aufzeichnungsmöglichkeit (Recorder)
  • Eher niedrige Bildauflösung: Früher oft halbe VGA-Auflösung (320*240 Bildpunkte), zur Zeit kann VGA-Auflösung (640*480 Pixel, als HiRes-High Resolution, hohe Auflösung) als Standard angesehen werden – mit Tendenz zu weiter höheren Auflösungen
  • Datenübertragung an den PC via USB-Anschluß
  • Vergleichsweise günstig in der Anschaffung

Selbstverständlich gibt es auch hier Fortschritte und technische Weiterentwicklungen. Dies liegt vor allem auch darin begründet, dass die Übertragungsmöglichkeiten heutiger (auch privater) Internetzugänge erheblich gestiegen sind mit Einführung von DSL. Videoübertragung ist eine sogenannte Breitbandanwendung, da viele Daten in Echtzeit übertragen werden müssen. Je höher dann die Auflösung (Anzahl der Bildpunkte), desto mehr Daten fallen an - und das Bild hat eine bessere Qualität.

Hochwertige Webcams zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Hohe Bildauflösung (mehr als VGA, 640*480 Pixel)
  • Hochwertige Optik, besonders hochwertige Kameras verfügen über Autofocus (automatische Schärfeeinstellung)
  • Hochwertige Software / Treiber, beispielsweise mit Möglichkeit der Gesichtsverfolgung (Facetracking)
  • Hohe Empfindlichkeit: Gute Aufnahmen auch bei ungünstigeren Beleuchtungssituationen
  • Oft: Eingebautes Mikrofon
  • Manchmal: Eingebaute Beleuchtung

Es gibt auch digitale Kameras, die eine Webcam-Funktion besitzen.

Gesichtsverfolgung bei WebCams

Die Funktion "automatische Gesichtsverfolgung" funktioniert bei den meisten Modellen über die mitgelieferte Software und nicht über eine motorische Veränderung der Kameraausrichtung (solche Modelle gibt es aber auch).

Diese Kameras verfügen über einen genügend hoch auflösenden Bildsensor. Von dem großen erzeugten Bild wird dann aber nur der Teil verwendet, in dem das Gesicht (anhand biometrischer Merkmale, Hautfarbe etc.) erkannt wird, der übrige Teil wird "verworfen" (Digitaler Zoom). Ändert sich nun die Gesichtsposition, wird das Bildfeld der Kamera nachgeführt. Dies funktioniert natürlich nur bis das Bildfeld den Rand des insgesamt erzeugten Bildes erreicht (die Kamera steht ja fest).

Die Funktion reduziert zwangsläufig die Bildqualität, da nur ein Teil der wirklich aufgenommenen Bildpunkte verwendet wird.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 03.07.2008 20:02 Uhr