Soziale Arbeit im Internet


Beratung im Internet - anonym spricht es sich leichter

Sozialarbeit im Internet und Onlineberatung sind noch relativ junge Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, gewinnen aber gleichwohl immer mehr an Akzeptanz und Bedeutung. Es gibt verschiedene Formen der Online-Beratung, wie zum Beispiel Chaträume und moderierte Diskussionsforen. Im Letztgenannten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich entweder nur passiv, also nur lesend, oder auch aktiv zu beteiligen, in dem sie eigene Beiträge verfassen. Eine weitere Form der Beratung findet durch Email-Kontakt statt, so kann eine persönliche und vertraute Beziehung zu einem professionellen Berater entstehen.

Diese Angebote gelten als sehr niederschwellig und der anonyme Zugang erleichtert es nicht nur vielen Kindern und Jugendlichen, sondern auch Eltern und anderen Erwachsenen, ihre Probleme anzusprechen und sich Hilfe zu holen. Angst, Scham und Unsicherheit spielen in diesem Kontext kaum eine Rolle und auch Redehemmungen können nicht enstehen. Weitere Motivationen sich an eine Beratung im Internet zu wenden, sind schlicht fehlende Beratungsmöglichkeiten vor Ort, eingeschränkte Öffnungszeiten sowie nicht vorhandene öffentliche Verkehrsmittel.

Bundesverband
Wie immer gibt es aber schon einen Bundesverband, der seinen Mitgliedern hilfreich zur Seite stehen will:

Deutsche Gesellschaft für Onlineberatung. Ob dies erfolgreich sein wird, wird zu beobachten sein.


Studien und Infos für Fachkräfte
Ein interessanter Artikel am Rande, der sich damit beschäftigt, wann Beratung professionell und wann Cafegespräch ist, findet sich unter Beratung im öffentlichen Raum



Eine Studie zu Onlineberatung habe ich auch gefunden bei der Uni Bielefeld

Qualität von Onlineberatung




Eine qualitative Studie zum Thema gibt es von Norbert Götz. Die Rezension dazu finden Sie unter

Aufgefangen im Netz

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 28.10.2008 13:07 Uhr