Soziale Arbeit im Internet


Wegweiser im Internetdschungel


- Indikatoren für schlechte Seiten

Leider treffen wir bei unseren Streifzügen durchs Internet immer wieder auf schlecht oder gar nicht gepflegte Internetpräsenzen. Solche Erfahrungen können sehr demotivierend wirken, zumal man meist erst nach einiger Zeit die mangelnde Verwertbarkeit der Informationen erkennt. Gerade in der Sozialen Arbeit, welche eigentlich Hilfe in weiten Teilen des Lebens bieten soll, sollte ein Klient oder interessierter Internetsurfer nicht an solchen Missing links die Lust oder gar den Mut verlieren.

Um solch demotivierenden Erfahrungen vorzubeugen gibt es einige Indikatoren, die einen Missing Link recht rasch auffliegen lassen.

1. Toter Link, Dead Link

Ein Toter Link, auch Defekter oder Dead Link genannt ist ein Hyperlink der auf eine nicht oder nicht mehr vorhandene Information (Datei oder Website) verweist. Tote Links, kommen sie in gehäufter Anzahl vor, sind immer ein sehr starkes Indiz dafür, dass der Verantwortliche die Internetseiten nicht akkurat pflegt. Im Extremfall werden Internetpräsenzen „roh“ und gänzlich ohne Inhalte, scheinbar zu Testzwecken, online gestellt. Besonders schlimm ist es jedoch, wenn versäumt wird diese nach dem Test auch tatsächlich wieder zu entfernen.

2. Letzte Aktualisierung? Last Update?

Häufig verfügen Internetseiten über eine Auskunft zur letzten Aktualisierung. Diese Information ist meist unterhalb des Menüs, in einem separaten Frame oder im Impressum zu finden. Sollte diese letzte Aktualisierung zu lange zurückliegen sind die Informationen teils veraltet und im schlimmsten Fall fehlerhaft und damit unbrauchbar. Grade bei Seiten die auf Aktualität angewiesen sind, z.B. auf Seiten die mit Gesetzestexten hantieren, sollte man auf die letzte Aktualisierung achten.

3. Ist die Seite zeitgemäß?

Sind dem Programmierer aktuelle Webstandarts vertraut? Teilweise werden die Informationen auf äußerst veraltete Weise dargestellt, auch dies kann ein Anzeichen für einen Missing Link sein und sollte zu gesteigerter Vorsicht mahnen.

4. Unübersichtliche Menüführung

Eine unübersichtliche Menüführung muss kein Anzeichen für eine mangelhafte Aktualität sein. Teilweise sind wichtige Informationen aber so in den Wirren der Seite versteckt, dass ein Suchen zu mühsam wird und der User lieber aufgibt. Ein besonders anschauliches Beispiel ist http://www.sgbviii.de , hier wurde nicht einmal mit Frames gearbeitet, was die Seite äußerst unübersichtlich und schließlich untragbar macht.

5. Versagen im Layout

Ein unschön erscheinendes Layout macht eine Seite sehr ungemütlich und führt häufig zu einem eher kurzen Aufenthalt. Grade bei Internetpräsenzen, die von einer Interkommunikation abhängen, wie beispielsweise Webcommunities, Foren oder Boards, ist dieser längere Aufenthalt aber wichtig und ein Mangel an Usern führt schließlich zum Untergang der Seite.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 30.07.2008 22:55 Uhr