Videopraxis


Der Zoom

Der Zoom ist ein besonderes filmisches Mittel mit dem sich die Brennweite und damit der Bildwinkel eines Objektives ändert (siehe auch 5.1). So lässt sich ohne Standortänderung ein anderer Bildausschnitt wählen. Augen können nicht zoomen. Deswegen wirkt das Zoomen künstlich. Motive scheinen eher auf die Kamera zuzufliegen, als das der Eindruck einer echten Annäherung entsteht.

Zum Wegzoomen (großer Bildausschnitt) gibt es die Weitwinkeltaste (oft mit W beschriftet), und zum Heranzommen (kleiner Bildausschnitt) die Teletaste (oft mit T beschriftet). Damit das Motiv beim Zoomen scharf bleibt, muss es erst im Telebereich scharf gestellt werden, bevor aus der Weitwinkeleinstellung der Zoom beginnt. Zoomen in/aus Unschärfe symbolisiert oft ein Ende oder einen Beginn von Etwas (nachfolgende Szene sollte inhaltlich abgekoppelt sein).

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 08.01.2008 15:10 Uhr