Videopraxis


Gesichter ins Bild setzen

Schon für Babys ist das menschliche Gesicht das Wichtigste und Interessanteste, was sie anschauen. Babys werden nicht müde, Gesichter anzuschauen und in Gesichtern zu lesen. Nichts hat sich in den Jahren geändert, seit wir erwachsen geworden sind.

Gesichter sind auch für Erwachsene noch überaus spannend, denn sie vermitteln uns Informationen über unser Gegenüber, über dessen Lebenserfahrungen, Gefühle und Stimmungen. Über das Gesicht stellen wir Kontakt her und entscheiden, ob uns jemand sympathisch ist oder nicht. Am Gesichtsausdruck versuchen wir zu ergründen, ob uns jemand belügt oder wir Vertrauen haben können.

Ohne Zweifel ist das menschliche Gesicht auch das meist fotografierte und und gefilmte Motiv. Gesichter sind abwechslungsreich, und wir können offensichtlich nicht genug davon bekommen. Ein Blick in eine beliebige Fernsehzeitschrift wird Sie davon überzeugen.

Beschäftigen wir uns also zunächst mit der Frage, wie wir ein Gesicht richtig ins Bild setzen.

Schauen Sie sich die beiden Reihen von Gesichtern aufmerksam an. Achten Sie dabei auf das Rechteck, das durch den Rahmen des Bildes vorgegeben ist, und den Teil des Gesichts, der im Bild gezeigt wird. Was wird weggelassen? Und was wird zusätzlich zum Gesicht noch im Bild gezeigt? (Dieses Denken in einem bestimmten Rechteck nennt man übrigens Kadrierung.)

Vergleichen Sie die gezeigten mit anderen Bildern (Fotos oder Filmen), die Sie selbst schon gemacht haben. Was fällt Ihnen an den Bildausschnitten auf? Welche der Darstellungen halten Sie für gelungen und aussagekräftig, welche nicht? Welche gute Idee können Sie aus den Bildern für Ihre eigene Videopraxis ausprobieren oder übernehmen?

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 26.02.2008 14:14 Uhr