Videopraxis


Filmisch erzählen

Am Anfang Ihres Films steht eine Idee. Ein Film lebt von Bildern, und deshalb ist der erste Schritt nach der Idee, den Film-im-Kopf in Bilder umzusetzen.

Egal, ob Sie einen Clip oder eine Dokumentation planen, wichtig ist es, passende und geeignete Bilder zu finden, um die Geschichte, die Sie erzählen wollen, ins Bild zu setzen.

Für alle Formate gilt: ein Film muss filmisch erzählt werden, mit den Ausdrucksmitteln, die das Medium Film zur Verfügung stellt. Die Bilder müssen zu Ihrer Erzählung und zueinander passen. Das ist der große Unterschied zu einer rein sprachlichen Erzählung, die Ihnen im Medium Film natürlich auch zur Verfügung steht.

Das bedeutet, dass abstrakte Begriffe wie z. B. Freundschaft, Krise, Mobbing, Freude in einzelne Szenen oder Handlungen, und diese wiederum in Bilder und Bewegtbilder aufgelöst werden müssen.

Die Grundeinheit des filmischen Erzählens ist die Einstellung (engl. shot, früher auch take). Eine Einstellung setzt sich zusammen aus Einzelbildern und ist "die von der Filmkamera ohne Unterbrechung gefilmte Aufnahme." (Beller, S. 10). Anders gesagt, alle Aufnahmen zwischen zwei Schnitten.

Wie eine einfache Geschichte filmisch erzählt werden kann, sehen Sie an dem Beispiel auf der nächsten Seite.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 19.02.2008 11:58 Uhr