Videopraxis


Belichtungsautomatik

Die AUTO-Funktion ist die Standardwahl. Die Wahl von Blende und Belichtungszeit erfolgen automatisch, aber es sind gegebenenfalls manuelle Eingriffe (Weißabgleich, Belichtungssperre, usw.) möglich, außer bei einer speziellen Form der Vollautomatik (die eher nur für Erstfilmer gedacht ist und manuelle Eingriffsmöglichkeiten sperrt).

Die Kamera stellt die Belichtung dabei so ein, dass die Gesamthelligkeit im Bild einem mittleren Grau entspricht. Dies kann in bestimmten Situationen zu falsch belichteten Aufnahmen führen, zum Beispiel wird bei einem hellen Gegenlicht das eigentliche Objekt nur noch als dunkler Schatten sichtbar. Die Kamera schließt die Blende, ähnlich einem geblendeten Auge. Wird dagegen ein einzelnes hell beleuchtetes Objekt vor einem dunklen Hintergrund aufgenommen (zum Beispiel Darsteller im Theater), so kann die vorherrschende dunkle Fläche die Belichtungsautomatik dahingehend irritieren, dass die Blende zu weit geöffnet (die Automatik versucht aus dem Dunkel ein mittleres grau zu machen) und das helle Objekt dann überbelichtet wird.

Stichworte im Kamerahandbuch

Im Handbuch zu Deiner Kamera findest Du weitere Informationen möglicherweise unter folgenden Stichpunkten:

  • Belichtung
  • Belichtungsautomatik
  • Vollautomatik
Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 07.02.2008 14:38 Uhr