Videopraxis


Checkliste für den Dreh einer Einstellung

Inbetriebnahme:

  • Kamera ggf. auf Stativ anbringen, auf sicheren Halt, korrekte Ausrichtung des Stativkopfes und richtige Gewichtsverteilung achten
  • Kamera einschalten an Hauptschalter und Bereitschaftsschalter, ggf. Ladestand des Akkus überprüfen
  • Menüeinstellungen überprüfen (insbesondere, soweit vorhanden, die Einstellungen für Custom Preset, Aufnahmegeschwindigkeit, Progressivaufzeichnung, 4:3-Bildformat, Bildstabilisator, Tonaufnahmemodus, feste Datumseinblendung, Aufnahmekontrollleuchte)
  • Aufzeichnungsmedium (z.B. Mini-DV-Kassette) einlegen (Stellung des Löschschutzschiebers beachten) und mindestens 10 Sekunden Schwarzbild oder Farbbalken aufnehmen bzw. Ende einer vorherigen Aufnahme aufsuchen, sonst gibt es beim Schnitt Probleme mit unterbrochenen Zeitcodes!
  • Belichtungsautomatikprogramm nach Wunsch einstellen
  • Weißabgleich durchführen bzw. kontrollieren

Vor jeder neuen Aufnahme (Einstellung):

  • Gegebenenfalls Blende, Verschlusszeit und Verstärkung (Gain) einstellen
  • Bildausschnitt auswählen und fokussieren
  • Bild kontrollieren: Helligkeit, Farbe, Schärfe
  • Ton kontrollieren: Wann immer möglich Kopfhörer verwenden!
  • Kontakt zur Szene: Sind Szenerie und Darsteller bereit? Gegebenenfalls Sprechprobe zur Kontrolle der Tonaussteuerung!
  • Aufnahme starten, Startsignal an Regisseur oder Akteure geben. WICHTIG: Mindestens 5 Sekunden Leerlauf lassen, bevor die Handlung beginnt (Kamera zählt ggf. die ersten 10 Sekunden im Sucher hoch). Dies ist wichtig für den späteren Schnitt!
  • Während der Aufnahme neben Bildausschnitt, Schärfe, Helligkeit und Farbe auch auf die Tonaussteuerung achten! Wenn der Ton geangelt wird darauf achten, dass das Mikrofon nicht sichtbar ist.
  • Drehen der Einstellung. Für den späteren Schnitt die Kamera mindestens 5 Sekunden länger laufen lassen als die Einstellung dauert!
Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 08.01.2008 15:28 Uhr