Videopraxis


Die Videokamera

Anstatt eines Filmes verwenden digitale Videokameras der heutigen Zeit einen oder drei Bildsensoren (CCD – Charged Coupled Device / Ladungsgekoppeltes Bauteil). Da sich Farben im Fernsehen additiv aus den Grundfarben rot, grün und blau (RGB) zusammensetzen, müssen für jedes Bild auch die Helligkeitswerte dieser drei Farben erfasst werden. Hochwertige Kameras verwenden für jede Grundfarbe einen Sensor (Drei-Chip-Kameras), bei einfacheren Kameras wird nur ein Sensor mit einer speziellen Unterteilung (Sogenannter Bayer-Sensor) verwendet.

Diese Sensoren kann man sich vorstellen wie ein Facettenauge eines Insekts. Auf kleiner Fläche (etwa 6mm Diagonale) befinden sich etwa 440.000 lichtempfindliche Elemente. Jedes Bild wird also in etwa 440.000 Punkte (Pixel) zerlegt, und zwar getrennt für jede Grundfarbe. Für jeden Punkt wird der Helligkeitswert bestimmt, digitalisiert und beispielsweise magnetisch auf Band gespeichert. Die große Menge an Daten wird dazu nach bestimmten Verfahren verkleinert (komprimiert).

In voller PAL-Auflösung werden 768 Bildpunkte pro Zeile aufgenommen. Bei 576 Zeilen ergibt das 442 368 Bildpunkte - 25 mal pro Sekunde, da 25 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden.

Weiterführende Links

Wer sich für detailliertere Informationen interessiert findet viel lesenswertes und weitere Links über die Wikipedia zum Beispiel unter folgenden Stichworten:

Unter http://www.videostation-online.de befinden sich auch einige gute Abbildungen und Erklärungen zur Fernsehtechnik (Link „TV-Technik“ am linken Rand anklicken)

Zum Thema Auflösung und den ganzen Zeilen- und Linienangaben empfiehlt sich ein Besuch der Seite http://www.edv-tipp.de/dvd/004_aufloesung.htm

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