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Abgleich: Automatik , Quelle: Kirf

Weißabgleich

Im Kapitel Licht und Beleuchtung wurde die Wichtigkeit des Weißabgleiches bereits deutlich gemacht. Die meisten Kameras verfügen über vier Weißabgleichmodi: Automatik, Tageslicht, Glühlampenlicht, Manuell.

Grundsätzlich sollte der manuelle Modus verwendet werden: Vor der Aufnahme wird ein weißes, mit der vorherrschenden Lichtfarbe gut beleuchtetes Objekt (Papier, Wand,...) möglichst bildfüllend in den Sucher genommen und die entsprechende WHITE BALANCE EINSTELLTASTE gedrückt, bis die Kamera den Weißabgleich vornimmt. Der zuletzt gespeicherte Wert bleibt ggf. auch nach dem Ausschalten erhalten, bis ein neuer gespeichert wird.


Abgleich: Glühlampe, Quelle: Kirf

Hierbei muss darauf geachtet werden, dass bei geänderten Beleuchtungsverhältnissen auch ein neuer Weißabgleich vorgenommen wird!

Sollte kein geeignetes Objekt zur Verfügung stehen oder muss man schnell losfilmen, so sind die fest programmierten Modi für Außen und Innenaufnahmen eine hilfreiche Notlösung. Sie garantieren aber nicht, dass weiß auch wirklich weiß erscheint!

Die Automatik kann dann angebracht sein, wenn sich die Farbtemperatur während des Drehens langsam ändert (zum Beispiel automatische Intervallaufnahme bei Tageslicht, dessen Farbtemperatur sich über den Tag ja ändert).


Abgleich: Tageslicht, Quelle: Kirf

Während einer laufenden Aufnahme kann der Weißabgleich nicht geändert werden.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 28.02.2008 17:36 Uhr