Videopraxis


Schnitt- und Montagetechniken

"Der Filmschnitt ist letzten Endes nichts anderes als die bewusste Lenkung der Gedanken, Überlegungen und Gefühle des Zuschauers. Die Montage ist die Sprache des Filmregisseurs."
(Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin, sowjetischer Filmemacher und Filmtheoretiker)

Der Begriff Schnitt kommt daher, dass früher Bilder und auch Töne lange Zeit tatsächlich mit Scheren bearbeitet wurden, bis dann an ihre Stelle Klebeladen mit präzise fixierten Schneidemessern traten. Mittlerweile wird überwiegend digital geschnitten. Durch das neuerliche Zusammensetzen von einzelnen Einstellungen, der so genannten Montage, wird Realzeit im Film entweder gerafft oder gestreckt.

Es entsteht ein bestimmter filmischer Rhythmus. Die Montage setzt das Rohmaterial zu einem Film zusammen, organisiert die filmische Zeit und den filmischen Raum, schafft die inhaltliche und zeitliche Kontinuität des Films und bestimmt den Rhythmus des Films. Die Form der Montage hängt ab vom Stil und Thema des Films, vom Zeitpunkt des Geschehens, und von den Gefühlen und Stimmungen des Films.

Eine Erläuterung der wichtigsten Begriffe zu den Themenbereichen Schnitt und Montage findet ihr auf den folgenden Seiten.

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 08.02.2008 10:16 Uhr