Videopraxis


Konvertierungsprogramme


Quelle: sxc.hu

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Videoformate und Codecs für Video am PC, die sich vor allem in der Qualität und Größe der erzeugten Videodatei unterscheiden.

Ein Codec (Codierer-Decodierer) sorgt dafür, dass die Videodaten komprimiert werden (pro Sekunde 25 Bilder zu z.B. 768*576 Bildpunkten mit einem Farbwert aus 16,7 Millionen Möglichkeiten [24bit]).

Die Videodaten können dann in unterschiedlichen Dateiformaten "verpackt" sein, z.b. avi oder flv.

Oftmals ist es notwendig, ein Video in einem anderen Format abzuspeichern, z.B. wenn man ein DVD-Video für die Wiedergabe auf einem Handy tauglich machen möchte. Hierzu muss einerseits die Größe geändert werden (Skalierung) als auch die Komprimierungsmethode und das Videoformat geändert werden, z.B. in MP4. Dieser Vorgang wird transcodieren genannt.

Aus einem Videoformat in Flash konvertieren

Flash (SWF oder FLV) ist eines der gebräuchlichsten Internet-Videoformate, weil die Dateien klein sind und das Format sehr flexibel ist. Der Videoserver der HAWK konvertiert, ebenso wie die verbreitetsten Videoportale, hochgeladene Filme aller Formate in das Flash-FLV-Format.

Möchten Sie dennoch einen Film aus bestimmten Gründen selbst in Flash konvertieren, empfehlen wir das kostenlose Programm SUPER (Simplified Universal Player Encoder & Renderer: Vereinfachtes Universelles Wiedergabe-, Kodier- und Erstellprogramm) von , das eine umfangreiche Funktionalität und vor allem eine Vielfalt an Einstellmöglichkeiten bietet. Es ist kostenfrei nutzbar

Empfehlenswert für den Download von SUPER ist etwa die Website der Computerzeitschrift Chip http://www.chip.de/downloads/SUPER-2008_17370353.html, da der Download über die Firmenseite recht umständlich gestaltet wurde (siehe unten).

Wie üblich sollten Sie die Datei mit einem Virenscanner prüfen. Der Scanner der Firma Sophos scheint hier allerdings Fehlalarm auszulösen!

Die aktuelle Version ist über die Homepage von erightsoft herunterladbar, allerdings sind einige Links um viel Werbetext herum nötig, bis man zur Datei gelangt:

Am Ende der oben verlinkten Seite folgenden Link suchen und anklicken:


Quelle: Kirf

Dann im oberen Bereich der folgenden Seite folgenden Link anklicken:


Quelle: Kirf

Zuletzt am Ende der nun folgenden Seite den Downloadlink anklicken, und die Datei auf der Festplatte abspeichern:


Quelle: Kirf

Nach der Installation ist das Programm verwendbar. Der Start dauert einige Momente, da umfangreiche Systemprüfungen vorgenommen werden.


Quelle: Kirf

Die Bedienung erfolgt über ein einziges Fenster. Kurze Erklärungen zu den einzelnen Bereichen des Fensters erscheinen als "Tool-Tip", wenn man mit der Maus auf einen Fensterbereich zeigt. Weitere Menüs lassen sich öffnen, indem mit der rechten Maustaste auf das Hauptfenster geklickt wird:


Quelle: Kirf

Um eine Datei zu transkodieren, zieht man diese z.B. aus dem Windowsexplorer in den unteren Teil des SUPER-Fensters. Links vom Dateinamen erscheint in der Liste ein Kästchen. Ist dort ein Häkchen gesetzt, ist der Dateieintrag als "aktiv" gekennzeichnet und kann dann mit dem Button Play (Active Files|Streams) wiedergegeben oder mit Encode entsprechend der im oberen Fensterteil gemachten Einstellungen transkodiert werden. Achtung: Vor dem Encodieren sollte der Zielpfad eingestellt werden, in dem die fertige Datei gespeichert wird. Dies geschieht durch drücken von Strg+T oder Klick mit rechter Maustaste auf die Programmoberfläche und dann auf "Output File Saving Management".

Die Transkodierung benötigt auch bei schnellen Rechnern einige Zeit!

Bearbeiten · Historie · Hochladen · Aktuelle Änderungen · Druckansicht · Intern · Zuletzt geändert am 06.07.2008 14:40 Uhr