Videopraxis


Technik


Quelle:sxc.hu

Was braucht's an Technik?

Selbstverständlich wird Ihnen klar sein, dass Sie ohne eine Kamera keine Filme produzieren können. Je nach Einsatzgebiet gibt es aber schon bei der Kamera eine breite Auswahl verschiedener Systeme und Qualitäten - was sich natürlich auch im Preis bemerkbar macht...




Onlinevideo-taugliche Kameras
Die Mignonbatterien dienen
zum Größenvergleich


Digitale Videokamera / Quelle: Kirf

Digitale Fotokamera / Quelle: Kirf

Handy mit Kamera / Quelle: Kirf

PC-Webcam / Quelle: Kirf

MiniDV-Kamera / Quelle: Kirf

Onlinevideo

Videofilme, die hauptsächlich oder ausschließlich per PC angesehen und über das Internet verfügbar sein sollen, dürfen nicht allzu umfangreich sein. Es gilt: Je höher die Bildqualität, desto höher auch der Speicherbedarf und die Ansprüche an den Computer.

Daher genügen für Onlinevideos prinzipiell günstigere Kameras ohne "High-End-Bildqualität". Zu sparsam sollte man allerdings auch nicht sein, ein briefmarkengroßes, "verpixeltes" Video erinnert an die Anfangszeit des Onlinevideo und ist kein wirkliches Sehvergnügen. Eine minimale Auflösung von etwa 320x240 Pixeln (Bildpunkten) sollte das fertige Video haben.

Für Onlinevideo eignen sich prinzipiell:

  • Digitale Videokameras (Chip-Aufzeichnung)
  • Digitale Fotokameras mit Videoaufnahmefunktion
  • Handykameras mit Videoaufnahmefunktion
  • Webcams

Videofilme

Möchten Sie darüber hinaus qualitativ hochwertige Videos erstellen, die per TV oder Beamer einem größeren Publikum zugänglich sein sollen, so sollte die erreichbare Bildauflösung mindestens Fernsehstandard haben: 720x576 Pixel (im 4:3-Format, nicht Breitbild-16:9).

Für hochwertigere Videos eignen sich prinzipiell:

  • MiniDV-Videokameras (Magnetband-Aufzeichnung)
  • Digitale Videokameras (Chip) mit entsprechender Auflösung
  • S-VHS-C / Hi-8-Videokameras

Digitale MiniDV-Kameras erzeugen (je nach Kameramodell) Videos in DVD-Qualität. Analoge S-VHS-C und Hi-8-Kameras können noch brauchbar sein, sind MiniDV in der Qualität aber deutlich unterlegen. Dies gilt erst recht für ältere analoge Kameras die nur im VHS-C bzw. Video-8-Format aufzeichnen. Das "-C" steht übrigens für Compact und bezeichnet die kleinere Version des VHS-Kassettensystemes, geeignet für handliche Kameras.

Vorteile bei Chipaufzeichnung

Kameras, die direkt digital auf einen elektronischen Speicherchip aufzeichnen haben den Vorteil, dass die Videodaten anschließend in kurzer Zeit auf einen PC zur Nachbearbeitung überspielt bzw. in kurzer Zeit ohne Qualitätsverluste kopiert werden können. MiniDV-Kameras zeichnen zwar auch digitale Daten auf und können diese über die Firewire-Schnittstelle ebenfalls verlustfrei auf einen PC zur Bearbeitung überspielen, dies kann aber nur in Echtzeit geschehen: Wurden 45 Minuten Video aufgenommen, so dauert der Überspielvorgang in den PC ebenfalls 45 Minuten. Erst im Computer können weitere Kopien der Daten in wesentlich kürzerer Zeit angefertigt werden. Analoge Kameras (VHS / Video8-System) benötigen zusätzliche Geräte für den Rechner, um die Videodaten in digitale Daten umzuwandeln (Capture-Box / Video-Digitalisierer)

Es gibt auch Kameras die digital auf kleinen DVDs aufzeichnen. Diese Daten können dann ebenfalls ohne Echtzeit-Überspielvorgang in einem Computer weiterbearbeitet werden, allerdings ist die Videoqualität etwas schlechter als bei MiniDV aufgrund der stärkeren Datenkomprimierung.

Der Ton

Nachteilig bei den meisten Kompaktkameras ist die schlechte Tonaufzeichung - oft ist nur ein eingebautes Mikrofon verwendbar. Für hochwertigere Aufnahmen sollte die Kamera unbedingt über einen Eingang für ein externes Mikrofon verfügen - idealerweise mit der Möglichkeit der manuellen Aussteuerung. Hierzu siehe auch das Kapitel Ton.

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