ePortfolio


Der gläserne Mensch. Datenschutz – Privatsphäre

Von Christiane Wiesekerl und Sophi Fechner


Quelle: www.sxc.hu

Einleitung
Im Rahmen des Seminars "Mediengestaltung: ePortfolio" bei Herrn Thomas Kittel haben wir uns für das Thema "Der gläserne Mensch. Datenschutz – Privatsphäre" entschieden. Weil wir das Thema sehr interessant finden, wollten wir uns genauer damit auseinandersetzen.
Aus diesem Grund werden wir uns mit dem Konstrukt des "gläsernen Menschen", mit verschiedenen Definitionen, die in bezug auf dieses Thema eine Rolle spielen, mit den rechtlichen Grundlagen und unter anderem mit der Privatsphäre beschäftigen.

Definitionen
Da wir in unserem Referat verschiedene Begrifflichkeiten verwenden, die für uns und das Thema von großer Bedeutung sind, werden wir diese nachfolgend erläutern.

Datenschutz
"Bei dem EDV Begriff Datenschutz handelt es sich um eine gesetzliche Bestimmung zur Verhinderung des Missbrauchs von personenbezogener Daten im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung. Der Datenschutz der durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt ist dient dem Schutz der Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen und soll den Missbrauch mit dem Umgang von personenbezogenen Daten verhindern. Betreiber von Netzwerken, Rechenzentren und anderen Kommunikationssystemen, in denen die Gefahr besteht, dass Daten von Unbefugten eingesehen, verändert oder weiterverarbeitet werden, sind gesetzlich verpflichtet, wirksame Zugangskontrollen einzurichten und diese auch zu überwachen. Diese Kontrollmechanismen und Schutzmechanismen fallen unter den Bereich der so genannten Datensicherung, da sie dem Schutz der Daten vor vorsätzlichen bzw. unabsichtlichen löschen oder manipulieren garantieren."

Anonymität
Das Wort "Anonymität" stammt aus dem griechisch/ lateinischen und bedeutet soviel wie "nicht bekannt sein", "nicht genannt sein" oder auch "Namenlosigkeit". Das Wort bedeutet also soviel wie das jemand oder etwas nicht bekannt ist.
"Beispiele für anonyme Vorgänge sind jedem geläufig, wenn sie auch nur selten explizit als anonym empfunden werden. Einkäufe im Supermarkt erfüllen bspw. die Anforderungen der Namenlosigkeit:

  • Der Kunde wählt seine Ware aus und bezahlt sie an der Kasse mit Hilfe von Bargeld.
  • Innerhalb dieses Szenarios ist es weder dem Inhaber des Supermarktes noch dem Hersteller der Ware oder dem "Bereitsteller" des Verrechnungsmittels "Geld" möglich herauszufinden, wer welche Ware wann und wo gekauft hat. ..."

Privatsphäre
Auf der Suche nach einer Definition für den Begriff "Privatsphäre" ist uns aufgefallen das keine einheitliche Definition vorliegt. Aus diesem Grund versuchen wir uns selbst an einer und würden sie wie folgt formulieren:
Die Privatsphäre einer Person bezeichnet den eigenen Bereich, der nicht öffentlich ist und nur die eigene Person etwas angeht. In diesem Bereich kann die Person weitestgehend frei handeln und selbst bestimmen wem, wann und wo sie welche Informationen über sich preisgibt. Gemeint ist also z.B. meine eigene Wohnung oder mein eigenes Zimmer. Hier muss ich niemanden Rechenschaft ablegen wieso ich etwas mache und ich muss auch niemanden Informationen über mich selbst preisgeben.

Vertraulichkeit
"Unter Vertraulichkeit versteht man, dass eine Information nur für Befugte zugängig ist. Unbefugte haben dagegen keinen Zugang zu einer übertragenen Nachricht oder gespeicherten Information. So kann beispielsweise nur der Sender und Empfänger eine Nachricht im Klartext lesen. ..."
Genauergesagt teilt man ja nicht jedem alles mit – mit der Person der ich etwas mitteile, also anvertraue, muss ich eine gewisse Basis besitzen um ihr, gegebenenfalls etwas peinliches über mich preiszugeben.

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