Ökosozialer Ansatz
(in) der Sozialen Arbeit


Das Life Modell

(vgl.Germain/Gittermann 2008, S.50)

Ursprung und Entwicklung
Das Life Modell hat sich aus der oekologischen Perspektive heraus entwickelt. Die oekologische Perspektive hat ihren Schwerpunkt auf der Umwelt und dem Individuum und kann daher gut als Metapher fuer die Soziale Arbeit verwendet werden.

Die oekologische Perspektive als Metapher hilft der Profession ihre soziale Verantwortung umzusetzen, Menschen zu helfen und eine ansprechende, hilfreiche Umgebung/Umwelt zu kreieren, welche den Menschen in ihrem Wachstum, ihrer Gesundheit und zu ihrer Zufriedenheit foerdert/ unterstuetzt, um in der Gemeinschaft zu funktionieren.
Ursprung hat der Ansatz bei Bronfenbrenner (1995), welcher vier Schwerpunkte bei der oekologischen Perspektive ausmacht:

  1. 1. Entwicklungsprozesse zwischen Mensch und Umwelt

(welche das Individuum gestaltet, oder im Gegenzug die Umwelt =gegenseitige Einflussnahme

  1. 2. Repertoire des Individuums

(beinhaltet biologische, kognitive, emotionale und soziale Voraussetzungen, sowie den Charakter einer Person)

  1. 3. Kontext der menschlichen Entwicklung

(die verschachtelten Ebenen von Systemen)

  1. 4. Multiple Dimension von Zeit

(Beeinflussung von verschiedenen Ereignissen in bestimmten Zeiten und die Auswirkung auf den Lebensweg)

Die oekologische Perspektive im Life Model

(vgl. Germain/Gittermann 2008,S.51)

Das Life model bezieht sich auf verschiedene Punkte des oben genannten oekologischen Konzeptes.

  1. Oekologisches Denken und „Reziprozität“ (gegenseitige Beguenstigung) zwischen Umwelt und Individuum
  2. Individuum: ist geeignet fuer die unmittelbare Umwelt, Anpassung und Gewoehnung
  3. Habitat und Nische
  4. Missbrauch von Macht, Unterdrueckung, und soziale, wie technologische Umweltverschmutzung
  5. Lebenslauf
  6. Lebensstressoren, Stress und Bewaeltigung (coping)
  7. Stabilitaet/ Belastbarkeit und schuetzende Faktoren

= Beide Modelle zusammen bilden die“ Life modeled practice“.

Das Life Model und die Praxis der Sozialen Arbeit

(vgl. Germain/Gittermann 2008, S.72 )

"10 Merkmale fuer die sozialarbeiterische Praxis auf Basis des Life Models:"

  1. Professionelle Funktionen, welche alle Bereiche miteinbezieht; Individuen, Familien, Gruppen, Gemeinschaften, sowie organisatorische und politische Vertretung / Befuerwortung
  2. Ethnisch vertretbare Praxis
  3. Eine Praxis, welche sensitiv und geschickt mit Unterschiedlichkeiten (Diversity) umgeht, sie beruecksichtigt.
  4. Eine befaehigende/unterstuetzende und sozial gerechte Praxis.
  5. Integration von Modalitaeten, Methoden und Faehigkeiten
  6. Eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Klient und Sozialarbeiter
  7. Vereinbarungen zwischen Klienten und Sozialarbeitern bezueglich aller Belange der „Arbeit“,bei allen Entscheidungen, Gutachten und der Lebensgeschichte
  8. Der Fokus liegt auf persoenlichen und gemeinschaftlichen Staerken und darin, dass der Client selbst die Entscheidungen machen kann und aktiv ist/wird
  9. Die soziale und physische Umgebung/Umwelt, sowie die Kultur haben eine hohe Bedeutung
  10. Evaluation der Praxis und Beitraege zur Erkenntnis der Praxis

Ursprung und entscheidende Merkmale der „Life modeled Practice“

(vgl. Gitterman/Germain 2008, S.71)

  1. Das Life model hat die Wurzeln in der Philosophie und Traditionen der Siedlungsbewegung (settlement house movement). Diese lebten Tuer an Tuer mit den Armen und teilten deren Leben. Die Philosophie bestand darin ihnen zu helfen wenn Hilfe notwendig war, ansonsten die Begleitung im taeglichen Leben durch ein gemeinsames Leben. Hierbei war die soziale Geschichte und die Ueberpruefung eines Hilfebedarfs den Siedlern zu wider, sie leisteten Hilfe, wenn sie danach gefragt wurden (aus dem natuerlichen Lebensprozess und dem Miteinander heraus)und nicht aus einem analytischen Bedarf heraus.
  2. Das Life model wurde inspiriert von der Arbeit des Bostoners Psychologen Bernhard Bandler (1963), welcher eng mit Sozialarbeitern zusammenarbeitete.
  3. Grundgedanke Bandlers war:
    1. Das Leben selbst, die Prozesse von Entwicklung und Wachstum sind grundlegend, wobei Problemloesung und Beduerfnisbefriedigung ein natuerlicher Prozess innerhalb des Lebensverlaufes ist.(„life itself, ist processes of growth, development, and decline, its methods of problem-solving and need-satisfaction as understood in the trajectory oft he life span“ (Bandler 1963 in: Germain 2008, S. 71)
    2. Dieses Verstaendnis von selbstbestimmten Leben passte in das Verstaendnis von Sozialer Arbeit, welche fuer eine Befreiung und Foerderung des Potentials des Wachstums von Individuen sieht, damit zufriedene Individuen, Familien und Gemeinschaften entstehen koennen, welche die Verantwortung /Beeinflussung der Umwelt auf die Beduerfnisse, Rechte und das Verlangen der Menschen sehen/wahrnehmen.
    3. Bandlers verdienst war es, die Sozialarbeiter dazu zu animieren von den Menschen zu lernen, welche gut mit den Lebensstressoren umgehen koennen und ihre Kinder gut erziehen. Anstelle von einem klinischen Studium, welches nicht zwingend der Wirklichkeit entspricht, sondern direkt im Feld zu studieren und von dort aus zu lernen (da nur hier die Umwelteinfluesse und der Druck der Umwelt spuerbar/erlebbar ist).

Vier Phasen des Life Models

  1. Vorbereitungsphase
  2. Anfangsphase/Eingangsphase
  3. Durchfuehrungsphase
  4. Abschlussphase

Jede Beziehung zwischen Klient und Sozialarbeiter durchlaeuft die verschiedenen Phasen, doch die Intensitaet und das Tempo variiert je nach Person und Umwelteinfluessen. Die Phasen sind zwar numerisch aufgeteilt, es kann jedoch auch vorkommen, dass sie nicht zwingend in dieser Reihenfolge ablaufen.

Zu 1.: Vorbereitungsphase

Stichwort:Empathie.

Vor dem ersten Treffen muessen sich die Sozialarbeiter auf das bevorstehende Arbeitsverhaeltnis/beziehung vorbereiten. Hierbei ist es wichtig sich ueber den Klienten zu informieren, den Hintergrund, die Umstaende und den moeglichen Verlauf. Weiterhin ist es wichtig, dass die Sozialarbeiter die Lebenswelt des Klienten verstehen, und sich versuchen in den Klienten hinein zu versetzen, seine Gedanken nachzuvollziehen, sowie seine Empfundungen zu spueren. Empathie ist hierbei von grosser Bedeutung und wird als Schluessel fuer eine gelingende Klient/Sozialarbeiter Beziehung gesehen. Eine offene, akzeptierende, interessierte Grundhaltung dem Klienten gegenueber, sowie eine kontinuierliche Transparenz waehrend der gemeinsamen Arbeit ist unabdingbar. Dies gilt fuer Gruppen, sowie fuer Individuen. Der Sozialarbeiter muss sich vorbereiten auf das bevorstehende Setting, sich informieren ueber die verschiedenen Beeinflussungsfaktoren und flexibel sein in seiner Arbeitsweise.

Zu 2.: Anfangsphase/ Eingangsphase

Stichwort: Bestimmung/Benennung von Stressfaktoren

Zu Beginn muessen die Lebensstressoren von dem Klient und dem Sozialarbeiter identifiziert und benannt werden, falls sie nicht schon so herausragend waren, dass sie zu der Hilfe gefuehrt haben. Bei manchen Menschen koennen mehrere Stressfaktoren zu Unordnung und Chaos fuehren. Manchmal ist es auch schon ausreichend einen Stressfaktor zu identifizieren und an ihm zu arbeiten, was helfen kann die anderen Faktoren zu bewaeltigen. In anderen Faellen muss eine Prioritaetenliste/ Rangordnung gemacht werden, an welchem der Stressfaktoren zuerst gearbeitet wird. Egal, ob an einem , mehreren oder gleichzeitig an Stressfaktoren gearbeitet wird: eine enge Zusammenarbeit ist wichtig.

Stichwort: Entscheidungsgrad

In der Eingangsphase muss jedoch zunaechst eingeschaetzt werden, inwieweit Hilfe geleistet wird. Normalerweise wird Hilfe aufgesucht, wenn ein Individuum nicht mehr selbst dazu in der Lage ist mit einem oder mehreren Stressoeren umzugehen (vgl. Alcabes & Jones 1985 in: Germain 2008, S.100). Hierbei kommen sie entweder aus eigenem Antrieb oder durch Hinweise von besorgten Nachbarn o.ae. In dem Fall, das Hilfe selbst aufgesucht wird, ist es wichtig eine gemeinsame Definition von Stressoren zwischen dem Sozialarbeiter und dem Klient zu finden, gemeinsam Ziele zu benennen. Die Arbeit ist meist effektiver, wenn es nicht viele Wahlmoeglichkeiten gibt, da der Klient meist in der Anfangsphase Leitung und Orientierung braucht. Wird die Hilfe einem Klienten auf Anraten von Freunden oder Nachbarn angeboten wird, ist es fuer den Sozialarbeiter wichtig darauf zu achten, dass er die Hilfe nicht ueberstuelpt. Er muss hierbei auf ethnische Balance achten zwischen Darstellung des Falles und erwarteter Hilfeleistung, sowie der Moeglichkeit die Hilfe nicht anzunehmen.

In beiden Faellen ist es wichtig den Klienten mit einzubeziehen in den Gesamtprozess.

Persoenliche Voraussetzungen fuer den Sozialarbeiter in der Anfangsphase:

(vgl. Gitterman/Germain 2008,S.101, Tabelle 3.2)

  1. a. Allgemein:

Die Faehigkeit einen Zugang zu dem Klienten zu finden, unter Einbeziehung der jeweiligen Lebensumstaende, der persoenlichen Geschichte und den gesammelten Informationen innerhalb der ersten Sitzung. Die Schaffung einer akzeptierenden und positiv begleitenden Umgebung durch das Entgegenbringen/ Zeigen von Empathie (verbal und nonverbal), sowie ein offenes Interesse fuer die Belange und Ansichten des Klienten. Das Erkennen, herausarbeiten und definieren von Stressfaktoren, welche sich innerhalb der Beziehung und im Austausch zwischen Umwelt und Individuum herauskristallisieren. Daraus eine foerdende, wachsende Umgebung zu schaffen, in welcher Stressoren abgebaut werden koennen.

  1. b. Dienstleistung (Klient kommt selbst):

Eine herzliche, offene Atmosphaere schaffen, in welcher sich der Klient wohlfuehlt und in welcher er sich gerne oeffnet und Hilfe annimmt und seine Probleme und Sorgen teilt. Sowie eine Umgebung, in welcher sich der Klient dazu aufgefordert fuehlt, offen ueber seine Befuerchtungen zu sprechen, sowie auch seine Skepsis gegenueber der Institution und des Sozialarbeiters aeussern kann.

  1. c. Dienstleistung (Klient wird aufgesucht, aufgrund von Hinweisen aus dem Freundeskreis):

Eine offene, positive, wertschaetzende Haltung dem Klient und seiner Lebenswelt gegenueber, welche ihn vertrauen fassen laesst in das Hilfsangebot des Sozialarbeiters. Alles im Hinblick und unter Beachtung von Vorurteilen, Erwartungen und dem Recht Hilfe abzulehnen.

  1. d.Dienstleistung (als Mandat, von Justitzwegen)

Dem Klienten die eigene Rolle erklaeren. Unter Beruecksichtigung der Umstaende des Klienten eine Balance fidnen zwischen den Beduerfnissen des Klienten und dem Rahmen der Hilfe (Regelungen und Beschraenkungen im Rahemen der Justitz). In diesem Fall ist eine wertschaetzende, offene Haltung sowie Empathie genauso grundlegend wie bei allen anderen Klienten.

  1. e.Insgesamt:

Wichtig ist insgesamt den Gesamtprozess fuer den Klienten transparent zu gestalten und ihn partizipieren zu lassen, indem Fragen und Diskussionen zugelassen werden. Grundlegend ist die Tatsache und die Auffassung, dass die Individuum/Umwelt beziehung und gegenseitige Einfluss beider aufeinander entscheidend ist. Eine gemeinsame Entwicklung der Vorgehensweise in der Zusammenarbeitung miteinander und das festlegen von naechsten Schritten, Zielen, Prioritaeten, gegenseitige Pflichten und Verantwortlichkeiten, sowie alle Punkte welche die Zusammenarbeit beeinflussen.

Zu 3. Durchfuehrungsphase (Zielorientiert):

(vgl. Gittermann, 1988, 2001, 2008, S.103) Stichwort: Methoden

Staerkung und Begleitung der Individuum/Person -Umwelt -Beziehung/Verhaeltnis (in diesem Kontext ist damit gemeint die persoenlichen Bewaeltigungsstrategien einer Person zu verbessern, sowie die Umweltbedingungen und Umwelteinfluesse, welche Stress ausloesen zu minimieren) sind grundlegend in der Phase der Durchfuehrung. Staerkung der Person, um eine größtmögliche Ueberinstimmung zwischen der Person und der Umwelt zu bekommen, sowie die Faehigkeit der Anpassung und Problemloesung. Den Prozess dieser Uebereinstimmung zwischen Individuum/Person und Umwelt wird als Anpassung bezeichnet. Es gibt zwei unterschiedliche Zugangswege, um Anpassung zu erreichen. Entweder die Person passt sich an, also veraendert sich, oder sie Umwelt passt sich an/wird angepasst durch Veraenderung. Stichwort: Befaehigen Das Individuum dazu befaehigen seine Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, um eine staerkere Persoenlichkeit zu bekommen, die dazu in der Lage ist mit Stressfaktoren aus der Umwelt klar zu kommen. Das Individuum dazu befaehigen, Fakten zu erkennen, die Ruhe zu bewahren, Kraft aus sich selbst zu schoepfen, Gefuehle zu verbalisieren, klare Gedanken zu fassen und zu formulieren, zu agieren, zu fuehlen, Befuerchtungen positiv zu formulieren, sprachliche Bilder zu benutzen, Dinge mit Humor zu nehmen/sehen,sowie Gedanken/Meinungen/Empfindungen teilen.

Stichwort: Entdecken und Klaeren

Durch den Fokus auf eine transparente Zusammenarbeit entsteht ein vertrauensvolles Verhaeltnis zwischen Klient und Sozialarbeiter, welches dazu beitraegt :Befuerchtungen zu aeussern, Fokus zu entwickeln, Doppelbedeutungen zu erkennen, Ambivalenzen (Doppelwerigkeiten) zu klaeren, unstimmige Botschaften zu identifizieren, Befuerchtungen nachvollziehen, Interpretationen geben, Rueckmeldung geben und nehmen/zulassen, sowie zut Selbstreflektion auffordern/ einladen.

Stichwort: Mobilisieren

Das Individuum dazu ermutigen mit schwierigen Situationen umgehen zu lernen und ihnen nicht aus dem Weg zu gehen. Wenn Menschen durch schwierige Lebenssituationen gehen ist es wichtig, dass sie Personen haben, die sie unterstuetzen und ihnen helfen ihre innere Staerke zu sehen und zu finden, ihnen Hoffnung geben und sie nach vorne bringen.

Stichwort: Fuehrung/Leitung

Dieser Begriff ist in dem life model als Wegweiser zu verstehen und nicht im absoluten Sinne. Unterstuetzung und Fuehrung bei den einzelnen Schritten im Lernprozess zu Problemloesung und Aspekte der Bewaeltigung von Stressfaktoren. Hierbei muss der Sozialarbeiter die Unterschiedlichkeit/ Einzigartigkeit der Menschen und unterschiedliche Wege des Lernens beruecksichtigen. Effektive Fuehrung haengt von der Bereitstellung von Moeglichkeiten zur Aktivierung ab, wie Rollenspiele, Austausch von Ideen und Diskussion. Folgende Faehigkeiten helfen bei der Befaehigung zur Problemloesung: Informationsfluss, Problemidentifizierung, Bewaeltigungsstrategien, Ratschlaege geben-wenn erforderlich und gewollt, Begleitung des Klienten in der Problemloesung und dem Interpretieren von Ereignissen, diskutieren, visualisieren, spezifizieren-auf den Punkt bringen, planen und reflektieren.

Stichwort: Erleichterung

Die Aufgabe des Sozialarbeiters liegt weiterhin darin, die Umstaende fuer den Klienten zu erleichtern, damit dieser an der Arbeit bleibt und trotz Entmutigungsphasen weiter an sich und den Umstaenden arbeitet. Die Entmutigung kann sich unterschiedlich aeussern und es ist an dem Sozialarbeiter dies rechtzeitig zu erkennen, um den Fortlauf des Gesamtprozesses zu unetrstuetzen. Kennzeichen fuer mangelnde Motivation koennen sein: Mangelnde Mitarbeit, sich zurueckziehen des Klienten, Hilfeabbruch, extreme Ansichten, Veraenderungen im Benehmen des Klienten. Zu diesem Punkt gehoert jedoch vor allem die Beeinflussung der Umwelt von Seiten des Sozialarbeiters durch Koordination, Mediation, Vertretung, Innovation, Organisation und Beeinflussung der Umwelt und den Umweltbedingungen, sowie verschiedener Regularien (politisch oder gesetzlich).

Stichwort: Koordination

Der Sozialarbeiter ist das Verbindungselement zwischen dem Klienten der Umwelt und Institutionen. Der Sozialarbeiter begleitet den Klienten kontinuierlich und bereitet ihn darauf vor selbst mit der Umwelt oder den Institutionen in Kontakt zu treten. Findet der Kontakt keine Uebereinstimmung, oder ergeben sich Schwierigkeiten, vermittelt und interveniert der Sozialarbeiter zwischen ihnen.

Zu 4. Abschlussphase

In der Abschlussphase ist es Aufgabe des Sozialarbeiters, sich langsam ueberfluessig zu machen und dem Klienten zu zeigen, dass er die Situation allein bewaeltigen kann. Hierbei bleibt der Sozialarbeiter weiterhin im Hintergrund erreichbar, um in Notsituationen eingreifen zu koennen. Die Abschlussphase kennzeichnet sich durch den Abloeseprozess zwischen Klient und Sozialarbeiter. Das Soziale Netzwerk ist stabilisiert und Stressfaktoren in der Umwelt sind minimiert.

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