Ökosozialer Ansatz
(in) der Sozialen Arbeit


Vernetzung und Netzwerke

Netzwerke werden, um sie verstehen und für die Arbeit nutzen zu können, strukturell betrachtet.

Vorgänge im sozialen Miteinander, Interaktionen, Beziehungsgeflechte und Unterstützungen werden also als strukturelle Elemente gesehen.

Netzwerkarbeit oder auch systemisches Denken bedeutet, die genannten Elemente in ihrem Geflecht zu sehen: (analoge) Strukturen sollen erkannt, analysiert und dargestellt werden.

  • Netzwerke entstehen durch
    • Familienverhältnisse
    • den Wohnort (Nachbarschaftsverhältnisse)
    • Anordnung / Vereinbarung (Personen aus formellen Hilfen)
    • eigene Entscheidungen (Freundschaften)

Netzwerke werden unterschiedlich wahrgenommen:
Individuell wird oftmals nur ein Teil des Netzwerkes gesehen und als Hilfe begriffen. Objektiv werden eher alle Teile des Netzwerkes erfasst (und individuell unerwartete werden als Ressource erkannt).

Netzwerke bedeuten immer Hilfe und Belastung.
Persönliche Beziehungen können Hilfestellung sein, bringen aber auch Stress mit sich.

Netzwerke sind nicht fest, sondern dynamisch und müssen stets gepflegt werden!!!
Kann der einzelne Mensch dies nicht selbst oder besteht sein Netzwerk überwiegend aus belastenden Beziehungen, so kann die Soziale Arbeit an dieser Stelle Hilfestellung durch Vernetzungarbeit leisten.

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