Usability Engineering


Gestaltung von Multimedia-Produkten


Hier geht es ausschließlich um die ergonomische Gestaltung von Multimedia-Produkten und nicht um ästhetisches Erscheinen oder ähnliches.

Auch in der Norm ISO 14915 ist ausdrücklich betont, dass Design im herkömmlichen Sinn nicht Bestandteil der Norm ist.

Redundante (mehrfache) Informationsaufnahme bei Multimedia-Anwendungen wird in der Regel nicht als störend empfunden, sondern fördert und beschleunigt die Wahrnehmung.

Wichtig ist eine gute Synchronisation der Medien. Eine um Sekunden verschobene Tonspur eines Film wirkt sehr störend.

Andererseits kann die Nutzung von Multimedia-Software zu einer hohen Wahrnehmungsbelastung führen, die strukturelle und semantische Komplexität und die potentielle Informationsüberflutung zu kognitiven Mehrbelastungen führen.

In den folgenden Abschnitten finden Sie weiterführende Informationen zu

Faustregeln

Zusammenfassend kann man die folgenden Faustregeln nennen:

  • Medieneinsatz nur zweckgebunden
  • Nutzungskontext berücksichtigen
  • Redundanz bei kritischen Informationen
  • Kognitive Mehrbelastung vermeiden
    • Vermeiden widersprüchlicher Wahrnehmungskanäle
    • Vermeiden von Überlastung aufgrund zeitabhängiger Informationspräsentation
    • Vermeiden von Überlastung durch zusätzliche Aktivitäten
  • Medienkombination für unterschiedliche Gesichtspunkte
  • angemessene Reaktionszeiten
  • gute Synchronisation
  • Berücksichtigung von Wahrnehmungsunterschieden (Berücksichtigen von Nutzergruppen mit eingeschränkten Fähigkeiten)
  • Auswahlmöglichkeit zwischen visuellen und akustischen Erläuterungen
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